Das Leben im Blühstreifen

22. August 2020 um 11:10 | Veröffentlicht in Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Das Leben im Blühstreifen
Während der Gemeine Bakumer die blühende Wiese nur wohlwollend aus den Augenwinkeln wahrnimmt und es für ihn unerheblich ist, was da blüht, so macht genau dies für die Insektenwelt alles aus.
Oft entscheidet eine einzelne Pflanze, ob eine Insekten-Art existieren kann oder nicht.
Wer sich etwas Zeit nimmt und Glück hat sieht vielleicht den Moschusbock, die Wespenbiene, das Grüne Heupferd oder den Bienenwolf.
Mit ziemlicher Sicherheit aber kann man gerade die Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae) in Aktion beobachten. Wilde Möhre ist für sie uninteressant; sie ist auf der Wiese ausschließlich auf der Skabiosen-Flockenblume zu finden. Ihre Größe entspricht die der Honigbiene, ist aber besonders durch die gelb-orangen Binden auf dem Abdomen schnell von dieser zu unterscheiden.
Das Männchen hat längere Antennen und ist deutlich schmaler; das Abdomen ist auffällig lang. Ungewöhnlich für eine Wildbiene: Begattete Weibchen überwintern zusammen in ihrem Geburtsnest. Im Frühjahr legt nur eines der Weibchen Eier und bewacht den Nesteingang, während die anderen als Hilfsweibchen die Brut versorgen (polygyne Nestgründung). Noch vor dem Schlüpfen ihrer Arbeiterinnen vertreibt die Königin die Hilfsweibchen, die nun erst ihre eigenen Nester gründen.
(Text und Bilder: Verena Kräutner))

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