Projekte

Die NABU Ortsgruppe Bakum betreut einige Natuschutzprojekte in dem Gemeindegebiet von Bakum. Wir werden Ihnen diese  vorstellen.

Projekte der NABU Ortsgruppe Bakum (bitte auswählen):

Steinkauzaktion

Steinkauzröhre-1Im Jahr 2006 begannen Mitglieder des NABU-Bakum Steinkauzröhren in geeigneten Biotopen  aufzuhängen. Dem bedrohten Vogel sollen damit Nisthilfen angeboten werden, um den Bestand zu erhalten oder sogar auszubauen. Viele der Röhren wurden seitdem schon angenommen. Durch den Einsatz von Klangattrappen (das Abspielen von Rufen veranlasst den Steinkauz zu antworten) und gezielteSteinkazröhre-2Beobachtungen versucht der NABU-Bakum die Entwicklung des Bestandes dieser bedrohten Art bei uns zu verfolgen.

Wenn man Glück hat, kann man den Kauz auch am Tage beobachten, am besten aus der Entfernung aus dem Auto heraus, um die Tiere nicht zu stören.

Unten sehen Sie einen Steinkauz in Büschel beim Sonnen am späten Nachmittag:

2009 konnten wir das Brutgeschäft der Steinkäuze verfolgen. Mindestens drei der aufgehängten Brutröhren waren besetzt. Mit einem Nachtsichtgerät verfolgten wir das Anfliegen der Altvögel zur Fütterung an einer der Steinkauzröhren. Aus einem in ca. 30 m abgestellten Auto heraus sollte das möglich sein, ohne die Tiere allzu stark zu stören. In der Tat ließen sich die Tiere nicht von der Fütterung abhalten:

SteinkauzjungtierDie Brutsaison dieses Jahres ist fast abgeschlossen. Leider gab es auch Rückschläge. Zwei Jungtiere haben nach uns vorliegenden Meldungen nicht überlebt. Wahrscheinlich haben Regen und Kälte den Tod verursacht. Die Jungen des Steinkauzes verlassen nämlich die Höhle, bevor sie richtig flügge sind. Sie halten sich dann im Baum auf und werden dort noch einige Zeit von den Altvögeln gefüttert. Wir hoffen, dass die anderen Jungtiere wohl auf sind  und im nächsten Jahr dazu beitragen, den Bruterfolg zu erhöhen. Ein Jungtier konnten wir übrigens an einem Abend bei s

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Insektenwand

Insektenwand-2Durch intensive Landwirtschaft sowie durch die auch in Gärten erkennbare Tendenz zur „aufgeräumten Landschaft“ sind viele natürliche Insektenlebensräume wie Totholz oder Lehmwände kaum noch vorhanden.

Hummeln, Wildbienen und verschiedene Grab.- und Wegwespen als Blütenbestäuber bzw. kostenlose biologische Schädlingsbekämpfer finden in dem Insektenhotel Nist.- und Überwinterungshilfen. Außerdem dient das Insektenhotel dazu, einer breiten Öffentlichkeit praktischen Naturschutz anschaulich nahezubringen.Insektenwand-1

Die von der NABU Ortsgruppe Bakum geplante und in Büschel am Harmer Damm errichtete  Anlage wurde nicht nur von der Stiftung Umwelt und Naturschutz (SUN) großzügig gefördert, sondern auch von den Firmen Brinkhus, Bohlke und VOSKA.

Schon nach kurzer Zeit wurden die ersten „Apartments“ des Insektenhotels von Tieren bezogen. Heute wird das Hotel hervorragend von den Insekten genutzt.

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NABU-Wiese mit Amphibienteich

teich-1Die Geschichte dieses Projektes begann im Jahr 1993, als unser Mitglied Walter Zurborg uns anbot, ein kleines Waldstück mit einem ehemaligen Fischteich ökologisch zu verbessern. Die Begrenzung des Bruchwaldes bestand in einer Reihe alter Weiden, die früher einmal als Kopfweiden genutzt wurden, dann aber ca. 20-30 Jahre nicht mehr beschnitten wurden. Sie drohten infolgedessen auseinander zu brechen. Eine erste große Aktion im Februar 1994 bestand darin, die Bäume wieder in richtige Kopfweiden zu überführen.

teich-2Etwa 1 Jahr später gelang es uns, in der Nachbarschaft des Geländes dank des Entgegenkommens der kath. Kirche und Herrn Bullermann eine ehemalige feuchte Wiese von ca. 4000 qm zur langfristigen Nutzung zu bekommen. Diese Wiese diente als illegale Mülldeponie und war dicht mit Brennesseln bewachsen. In mühevoller Arbeit entfernten und entsorgten wir den Müll und Bauschutt.Laich

Mit Planungshilfe und finanzieller Unterstützung der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Vechta entstand im Winter 1996/97 als Begrenzung eine Wallhecke und in dem Wiesengelände ein etwa 2 m tiefer Teich mit flach ausgezogenem Uferbereich.In der Zwischenzeit entwickelte sich der Teich zu einem hervorragenden Laichgewässer für den Grasfrosch. Pflanzen wie das Wiesenschaumkraut, die Sumpfkratzdistel und das auf der roten Liste stehende Knickschwanzgras haben sich in dem Areal wieder angesiedelt.

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